Salbe für Tattoo

Tattoopflege

Tattoopflege nach dem Stechen

Bei der Pflege deines Tattoos solltest du einige Tipps beachten, damit deine Tätowierung nicht nur optimal verheilt, sondern auch danach möglichst lange schön aussieht. Beim Prozess des Tätowierens werden mit einer spitzen Nadel Farbpigmente durch die Epidermis gestochen und in die Lederhaut gebracht.

 

Dabei sticht die Tätowiermaschine mehrere tausend Mal in der Minute. Bei jeder Tätowierung kommt es dadurch zu Verletzungen der Haut, bedingt durch viele einzelne Einstiche der Tätowiernadeln. Beim Tätowieren wird die Haut verletzt und es entsteht eine oberflächliche Wunde, vergleichbar mit einer Schürfwunde. Es wird sowohl die oberste Hautschicht als auch die darunterliegende, durchblutete Dermis verletzt.

 

Dein Körper kapselt die eingebrachten Farbpigmente ein. Die natürliche und oberflächliche Hauterneuerung kann dem Tattoo eigentlich nichts anhaben. Ein erfahrener Tätowierer hat die Tiefe der Einstiche unter Kontrolle. Wird das Tattoo zu oberflächlich gestochen, verschwindet es im Zuge der Zellerneuerung der Epidermis. Ebenso zu tief darf das Tattoo auch nicht gestochen werden, da es sonst zu Blutungen kommen kann und die Farbpigmente mit der Lymphflüssigkeit wieder ausgeschwemmt werden können. 

 

Nach dem Tätowieren kommt es zu einer Aktivierung des Immunsystems und der komplexe Prozess der Wundheilung startet. Blutung werden gestoppt, Fremdkörper werden abgewehrt - die Hautbarriere wird nun schnellstmöglich wiederhergestellt.

Du kannst den Heilungsvorgang nun unterstützen, um die Regeneration zu fördern und dafür zu sorgen, das Kollagen-Fasernetz der Haut mit den eingelagerten Farbpigmenten zu stärken.

 

Bei einer gesunden Wundheilung des Tattoos werden zunächst verletzte Blutgefäße verschlossen, im Wundbereich tritt vermehrt Wundsekret aus. Es ist also völlig normal, dass nach dem Tätowieren mit dem Wundsekret auch Farbstoffe austreten.

 

Etwa 10 bis 18 Stunden nach der Hautverletzung beginnt deine Wunde zu trocknen und bildet einen Schorf, der als natürlicher Wundschutz dient. Normalerweise sollte tritt nach ca. 24 Stunden kein Wundsekret mehr austreten. Bei sehr großen Tätowierungen, kann das allerdings etwas länger dauern.

 

In dieser Heilungs-Phase ist es wichtig, die ungeschützte Wunde abgedeckt und vor Verunreinigungen geschützt zu halten. So kann die Selbstheilung ungestört und ideal ablaufen. Wichtig ist das Feuchthalten des entstandenen Schorfes (Kruste) mit einer Tattoo-Salbe.

Dein Schorf muss sich von allein lösen, helfe hier nicht nach, sonst riskierst du Schäden am Tattoo und es kann zu einer Hautinfektionen kommen.

 

In den ersten ein bis zwei Nächten kannst du deine Haut mit Hauttape, oder Frischhaltefolie abdecken. Tragen zudem dazu eine dünne Schicht Tattoocreme auf das Tattoo auf und anschließend die Folie.

 

Morgens und Abends wäschst du dein Tattoo vorsichtig mit lauwarmen Wasser ab. Anschließend kannst du die Stelle trocken tupfen. Achten darauf auf ausreichend Hygiene. Cremen das Tattoo mehrere male am Tag ein.

 

Im Heilungsprozess der Haut sollten das Tattoo zwei Wochen lang täglich einige mal eincremen. Eine dünne Schicht reicht dabei vollkommen aus. Vermeide am Anfang UV-Strahlung, denn nach dem Tätowieren gilt ein achtwöchiges Sonnenverbot. Also kein Solarium, oder langes Sonnenbaden! Vermeide direkte Sonneneinstrahlung der betroffenen Stellen.

 

Gleiches gilt in den ersten ein bis zwei Wochen auch für Sport und damit einhergehendes starkes Schwitzen.

In dieser Wiederaufbauphase kannst du deiner Haut mit professionellen Tattoo-Pflegeprodukten helfen, schneller und schöner zu heilen

 

Dadurch sorgst du, dass dein Tattoo lange brillante Farben und definierte Konturen behält.


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